No-Spy Programm 2020


Virtuelle No-Spy Konferenz #NSKonline am Samstag, den 31.10.2020 ab 10:00 Uhr

Durch die Pandemie wird in diesem Jahr keine 3-tägige Veranstaltung im Literaturhaus stattfinden können. Leider. Dennoch bieten wir unseren treuen Zuhörern und Mitwirkenden eine Plattform; dieses Mal veranstalten wir eine eintägige virtuelle Konferenz. Rechtzeitig bringen wir die Einzelheiten zum Programm und zur Technik auf unsere Homepage. Die gute Nachricht: die #NSKonline ist kostenlos.

                                                Web: https://no-spy.org
                                                Hashtag: #NSKonline
                                                Mail: vorstand@no-spy.org
                                                Mail: anmeldung@no-spy.org

Nach einer gemeinsamen Eröffnung um 10:00 Uhr finden bis ca. 17:30 mehrere Konferenz-Tracks parallel statt. Detaillierter Zeitplan folgt in Kürze hier!

Bisher zugesagte Vorträge:

  • Julia Maria Mönig, Impulsvortrag „Privatheit als Luxusgut in der Demokratie“
  • Peter Welchering, „Wenn Patientendaten zur leichten Beute werden“
  • Rolf Häcker, Arbeitstitel „Mein digitaler Notfallkoffer“
  • Patrick Breyer, Zensursula ist zurück: Zum aktuellen Nachrichtendurchleuchtungsvorstoss der EU-Kommission“ 
  • Anja Hirschel, „Kommunale Digitalstrategie“
  • N.N. Netzpolitik.org, „Titel folgt“

Was ist die No-Spy-Konferenz?

Die No-Spy Konferenz hat sich als Fachkongress dem Schutz der Privatsphäre als vordringlichstem Ziel zugewandt. Hochkarätige, meistens leicht verständlich dargebrachte Beitrage von Informatikern, Politikern und Journalisten informieren über die neuesten Vorkommnisse und Gesetzesvorhaben im Bereich Datenschutz und auf welche Art und Weise sich die Privatsphäre schützen läßt. Um dem Begehren internationaler Konzerne und Geheimdienste etwas entgegenzusetzen, wird sowohl über gesellschaftliche Maßnahmen, politische Einflussnahme, als auch über Kryptographie berichtet. Der Schutz der eigenen Daten ist dabei nicht Selbstzweck, sondern ein gesellschaftliches „Muss“. Eine freie Gesellschaft hat die Aufgabe sich frühzeitig zu wehren, um nicht in ein totalitäres Regime zu münden. Überwachung ist kein Spielzeug. Freiheit in Denken und Handeln ist notwendig um eine Gesellschaft in eine gute Zukunft zu führen. Der Freiraum für innovatives Denken sollte niemals an einer permanenten und allumfassenden Überwachung scheitern. In der ‚realen’ Konferenz besteht die Möglichkeit in den Pausen den persönlichen Austausch mit den Experten zu pflegen.

  Auch in der virtuellen Konferenz können am Ende der Beiträge Fragen an die Speaker gestellt werden (selbstverständlich auch anonym). Des weiteren wird in der diesjährigen Konferenz ein wesentlicher Teil fest geplant sein. Zusätzlich, um den Barcamp-Charakter zu erhalten, wird es die Möglichkeit geben, freie Beiträge anzumelden.  

Einladung an die SpeakerInnen

Zu dem oben genannten Kongress möchten wir Sie herzlich einladen. Sie haben auf dem Gebiet des Datenschutzes gearbeitet, oder ein passendes Thema gesellschaftspolitischer oder technischer Art anzubieten, dann möchten wir Sie bitten, sich an unseren Vorstand zu wenden: E-Mail-Adresse:  vorstand@no-spy.org    Das Programm der Konferenz entsteht in den nächsten Tagen bis kurz vor der Konferenz. Die aktuellen Informationen sind hier unter https://no-spy.org abrufbar.  

Bitte an alle Teilnehmer

Sie können gerne ihre mögliche Teilname per Mail ankündigen: anmeldung@no-spy.org

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Literarischer Realitätsabgleich in der Stadtbibliothek:

Fr, 06.11. | 19.30 Uhr | Max-Bense-Forum, Stadtbibliothek
[Digitale Albträume]: Autonom
 
Reservierungspflicht  (Details hier)
Telefon: 0711 216-91100
E-Mail: karten.stadtbibliothek@stuttgart.de
 
Lesung und Workshop
Im Literarischen Realitätsabgleich nehmen sich die Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler von No-Spy e. V. jeweils ein literarisches Werk vor. Gemeinsam mit dem Publikum werden dieses Mal zentrale Textstellen in Annalee Newitzs Roman Autonom durchleuchtet und in Zusammenhang zu Realität und Zukunft gestellt.
 
© Annalee Newitz „Autonom“ (Übersetzung: Birgit Herden). Leserechte mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main
 

Weitere Termine & Infos bei der Stadtbibliothek

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Wer unsicher ist, ob abweichende Verhaltensweisen jederzeit notiert und als Information dauerhaft gespeichert, verwendet oder weitergegeben werden, wird versuchen, nicht durch solche Verhaltensweisen aufzufallen. […]
Dies würde nicht nur die individuellen Entfaltungschancen des Einzelnen beeinträchtigen, sondern auch das Gemeinwohl, weil Selbstbestimmung eine elementare Funktionsbedingung eines auf Handlungsfähigkeit und Mitwirkungsfähigkeit seiner Bürger begründeten freiheitlichen demokratischen Gemeinwesens ist.
BVerfG, Urteil v. 15. Dezember 1983, Az. 1 BvR 209, 269, 362, 420, 440, 484/83 („Volkszählungsurteil“)